|

Am 29. Jänner 2013 veranstaltete der Elternverein und die Gesunde Gemeinde einen Vortragsabend zum Thema:
Über das Chaos im Kopf und in der Schultasche.
35 interressierte Eltern lauschten den Ausführungen von Herrn Franz Aigenbauer. Dieser erzählte auch einiges aus seinem Tagesgeschehen. Er ist Hauptschullehrer, Referent beim SchEz und Vater von 3 Kindern.
Der Vortrag startete mit einer Frage an uns Eltern:
WER WAR GERNE IN DER SCHULE?
- wegen der Lehrer
- wegen einem gewissen Gegenstand
- der Mitschüler
- war nicht gerne in der Schule
Der Großteil der anwesenden Personen war sich einig: wir sind gerne in der Schule gewesen, wegen der Mitschüler/Freunde.
Daraufhin gab uns der Referent mit folgenden Sätzen einiges zum Nachdenken/Grübeln.
- Ich habe meine eigenen Erfahrungen in der Schule gemacht.
- Meine Ängste sind NICHT die Ängste meiner Kinder!
- Lernerfolg ist nicht gleich Lernweg!
- Jedes Kind geht seinen eigenen Weg.
Als das Thema Hausübungen zur Sprache kam, entwickelte sich rasch eine rege Diskussion. Vor allem die Frage: WANN ist der richtige/ideale Zeitpunkt für die Kinder, um die Hausübungen zu erledigen?
Kurz und gut: den idealen Zeitpunkt dafür gibt es nicht! WIR Eltern sollen gemeinsam mit unseren Kindern den jeweils idealen Zeitpunkt für die Hausübung herausfinden. Manche Kinder möchten nach dem Mittagessen noch spielen, toben, rasten, fernsehen...... und andere Kinder stürzen sich sofort über ihre Bücher , um so schnell wie möglich dann ihre wohlverdiente Freizeit mit Freuden, Sport, faulenzen.... zu haben. Ein eigener Arbeitsplatz, um die Hausübungen zu erledigen, ist auf jeden Fall erstrebenswert. Ein ruhiger Platz ohne ablenkende Nebengeräusche lässt mehr Konzentration zu.
Wichtig ist auf jeden Fall, dass wir eine strukturierte Einteilung und vor allem auch Einhaltung schaffen. Herr Aigenbauer hat z.B. einen Familienplaner vorgeschlagen, worin die Termine der Eltern und Kinder vermerkt sind, um nicht in Strudeln/Chaos zu kommen. Durch einen gut geplanten Tagesablauf sollte Chaos und Stress erst gar nicht entstehen. Wenn mehrere Tests/Schularbeiten in den nächsten Wochen anfallen, ist eine Planung WAS lerne ich an welchem Tag, WIE teile ich mir das am besten ein...... sehr hilfreich.
Herr Aigenbauer gab noch einige Tipps zum Thema Konzentration. Für Kinder (und Erwachsene) sind Such-/Bildrätsel aus der täglichen Tageszeitung, Lückentexte, Reime, alphabetische Gliederungen etc. nebenbei die idealen Konzentrations- und Gedächtnisübungen.
WIR ELTERN sollen unsere Kinder stärken und motivieren, bei Problemen Hilfestellung geben, und vor allem sollen wir unseren Kindern den Druck nehmen - immer der/die Beste in der Schule mit den meisten/tollsten Pickerln im Heft und mit den 1ern im Zeugnis und beim Sport die/der Schnellste, und und und sein zu müssen...... .
Liebe Kinder, wir sind stolz auf euch!!!
|